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HDAC- und SIRT-Assays: therapeutische Targets charakterisieren −
Mit biolumineszenten Assays von Promega epigenetische Krankheiten untersuchen

Mannheim, 30.06.11 − Die neuen biolumineszenten HDAC-Glo™ I/II and SIRT-Glo™ Assays und Screening Systeme der Promega Corporation, Madison/Wisconsin (USA), mit deutscher Niederlassung in Mannheim, ermöglichen es Wissenschaftlern, die Aktivität von Histon Deacetylasen (HDACs) zu messen. Nach Zugabe eines einzigen Reagenzes liegen die Ergebnisse bereits nach 15 bis 45 Minuten vor. Die Assays sind sehr sensitiv und eignen sich insbesondere für das Screening von Medikamentenvorläufern, da das biolumineszente Signal mehr als drei Stunden stabil bleibt.
Sensitive Messung in einem Schritt
Der HDAC-Glo™ Assay bestimmt die Aktivität von HDAC Klasse I und II Enzymen aus Zellen, Extrakten oder aufgereinigten Enzymen. Mit dem SIRT-Glo™ Assays können NAD+ abhängige Klasse III Enzyme (Sirtuine oder SIRTs) untersucht werden. Die Assays koppeln die HDAC- oder SIRT-Aktivität an eine biolumineszente Reaktion: HDAC oder SIRT entfernen die Acetylierung eines luminogenen Peptidsubstrats. Eine Protease in der Entwicklerlösung trennt daraufhin das Peptid vom Aminoluciferin. Dieses wird dann von der Ultra-Glo™ rekombinanten Glühwürmchen-Luciferase in einer Biolumineszenz-generierenden Reaktion umgesetzt und damit quantifizierbar. Die drei Reaktionen finden nahezu gleichzeitig statt.
Die Untersuchung von HDACs erlaubt Rückschlüsse über epigentisch-bedingte Krank-heiten wie Krebs oder Erbkrankheiten. Die biolumineszente Messung ist zehn- bis hundertmal sensitiver als Fluoreszenz-basierte Messungen.

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