zum Inhalt springen

zur Navigation springen

Bookmark & Share

zum Seitenanfang

IPF warnt: Schwindsucht ist hochinfektiös

Berlin, 27. Februar 2012 – Viele Menschen kennen sie nur aus Thomas Manns „Zauberberg“: die Schwindsucht. Doch auch heute ist die Tuberkulose eine hochinfektiöse, meldepflichtige Krankheit, darauf weist das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF) hin. Bereits ein bis drei Erreger, eingeatmet über die Atemluft, genügen für eine Infektion. In 50 Prozent der Fälle würde die Tuberkulose tödlich enden, 25 Prozent würden einen Rückfall erleiden, bliebe die Tuberkulose unbehandelt. Ziel ist es deshalb, die Erreger abzutöten.
Anzeichen für eine Infektion sind allgemeine Symptome wie Husten oder Hüsteln, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Gewichtsabnahme, leichtes Fieber, Stechen in der Brust und Nachtschweiß. Mitunter hat ein Betroffener auch gar keine Beschwerden – und stellt damit ein großes Infektionsrisiko dar.
Die Diagnose der Tuberkulose ist daher außerordentlich wichtig, wenn auch nicht einfach. Besteht ein Tuberkuloseverdacht, dann muss sich der Betroffene einer Reihe unterschiedlicher Labortests unterziehen. Denn ein positiver Tuberkulin-Test bedeutet nicht immer eine Erkrankung. Umgekehrt kann ein Test auch negativ ausfallen, obwohl ein Betroffener eine offene Tuberkulose hat. Weitere wichtige Untersuchungen sind deshalb die Röntgenaufnahme der Lunge und die bakteriologische Untersuchung. Auf speziellen Nährböden können Tuberkulose-Bakterien angezüchtet und unter Zusatz verschiedener Medikamente deren Wirksamkeit getestet werden.
Weitere Informationen enthält das Infoblatt „Tuberkulose – Immer noch ein Problem“. Es kann kostenlos unter www.vorsorge-online.de heruntergeladen werden. Wer keinen Internetanschluss hat, der kann das Infoblatt auch schriftlich bestellen beim IPF-Versandservice, Postfach 1101, 63590 Hasselroth. Dabei unbedingt den Titel des Infoblatts angeben, Namen und vollständige Adresse. Auf der Internetseite des vom Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) unterstützten IPF sind darüber hinaus zahlreiche weitere Gesundheitstipps zu finden.
Das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF) informiert die Öffentlichkeit über bestehende Möglichkeiten der Krankheitsvorsorge durch Laboruntersuchungen. Seit über zehn Jahren veröffentlicht das IPF in Zusammenarbeit mit anerkannten Experten Broschüren und Faltblätter zu einzelnen Krankheiten und deren Früherkennung. Diese Veröffentlichungen können kostenlos angefordert werden. Das IPF wird vom Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) unterstützt. Seine Neutralität wird durch einen wissenschaftlichen Beirat gewährleistet, dem renommierte Mediziner angehören. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.vorsorge-online.de.

zum Seitenanfang