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IPF: Tuberkulose im Blick behalten

Berlin, 19. März 2012 – Die Tuberkulose – manch einer hat sie bereits besiegt geglaubt – ist wieder auf dem Vormarsch. Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht für 2010 von weltweit 8,8 Millionen Neuinfektionen aus. 1,4 Millionen Menschen starben im selben Jahr an der Erkrankung. Ein Drittel der Weltbevölkerung ist infiziert. Die meisten Erkrankungen gibt es, abgesehen von Russland, in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Doch angesichts des weltumspannenden Reiseverkehrs und eines hochinfektiösen Erregers, gilt es, die Tuberkulose im Blick zu behalten, darauf weist das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF) anlässlich des Welttuberkulosetages am Samstag, 24. März, hin.
Für die Diagnose der Tuberkulose, deren häufigste Form die Lungentuberkulose ist, sind im Verdachtsfall verschiedene Labortests und Untersuchungen nötig. Anzeichen sind Husten oder Hüsteln, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Gewichtsabnahme, leichtes Fieber, Stechen in der Brust und Nachtschweiß. Manche Menschen leiden trotz einer offenen Tuberkulose zunächst an keinerlei Beschwerden. Diese Fälle sind besonders gefährlich, weil sich die Erkrankung im Körper ausbreiten kann und die Umgebung durch das hohe Ansteckungsrisiko gefährdet ist. Von dieser Gefährdung besonders betroffen sind immungeschwächte Menschen, HIV-Infizierte und AIDS-Kranke. Sie sollten sich daher regelmäßig, etwa in halbjährlichen Abständen, untersuchen lassen. Generell gilt: bei länger als drei Wochen anhaltendem Husten den Arzt aufsuchen, rät das IPF.
Weitere Informationen enthält das Infoblatt „Tuberkulose – Immer noch ein Problem“. Das Infoblatt kann kostenlos unter www.vorsorge-online.de heruntergeladen werden. Wer keinen Internetanschluss hat, kann es schriftlich bestellen beim IPF-Versandservice, Postfach 1101, 63590 Hasselroth. Dabei unbedingt den Titel des Faltblatts angeben, Namen und vollständige Adresse. Auf der Internetseite des vom Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) unterstützten IPF sind darüber hinaus zahlreiche weitere Gesundheitstipps zu finden.
Das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF) informiert die Öffentlichkeit über bestehende Möglichkeiten der Krankheitsvorsorge durch Laboruntersuchungen. Seit über zehn Jahren veröffentlicht das IPF in Zusammenarbeit mit anerkannten Experten Broschüren und Faltblätter zu einzelnen Krankheiten und deren Früherkennung. Diese Veröffentlichungen können kostenlos angefordert werden. Das IPF wird vom Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) unterstützt. Seine Neutralität wird durch einen wissenschaftlichen Beirat gewährleistet, dem renommierte Mediziner angehören. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.vorsorge-online.de.

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