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IPF: Blut verrät viel über die Gesundheit

Berlin, 5. März 2012 – Die Blutabnahme in der Arztpraxis: Desinfizieren, Faust ballen und dann der kleine Piks. Das kennt jeder. Weniger bekannt ist dem Patienten aber, was genau mit dem Blut passiert und vor allem, was die Ergebnisse von Blutsenkung oder Blutbild über den eigenen Gesundheitszustand aussagen.
Beide Untersuchungen – sowohl Blutsenkung als auch Blutbild – helfen dem Arzt, die richtige Diagnose zu finden, erläutert das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF). Die Blutsenkung dient dabei als erste Orientierung: Das Blut wird in spezielle Röhrchen gefüllt. Nach einer Stunde wird kontrolliert, auf welche Höhe sich die Blutkörperchen abgesenkt haben. Die Strecke bezogen auf die Zeit ergibt dann die Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG). Ist diese erhöht, kann das zum Beispiel auf eine Entzündung im Körper hindeuten.
Beim Blutbild werden die verschiedenen Blutzell-Typen im Labor vollautomatisch gezählt. Stellt sich beispielsweise heraus, dass zu wenig roter Blutfarbstoff (Hämoglobin) oder zu wenige rote Blutkörperchen (Erythrozyten) vorhanden sind, liegt eine Blutarmut vor. Die Ursache dafür kann ein Eisenmangel sein, aber auch eine unentdeckte Blutung im Verdauungstrakt. Der Arzt wird dann weitere Untersuchungen vornehmen.
Was das Blut noch alles über den eigenen Gesundheitszustand verrät, ist in dem aktualisierten IPF-Faltblatt „Blutsenkung und Blutbild“ zu erfahren. Es kann kostenlos unter www.vorsorge-online.de heruntergeladen werden. Wer keinen Internetanschluss hat, der kann das Faltblatt auch bestellen beim IPF-Versandservice, Postfach 1101, 63590 Hasselroth. Dabei unbedingt den Titel des Faltblatts angeben, Namen und vollständige Adresse. Auf der Internetseite des vom Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) unterstützten IPF sind darüber hinaus zahlreiche weitere Gesundheitstipps zu finden.
Das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF) informiert die Öffentlichkeit über bestehende Möglichkeiten der Krankheitsvorsorge durch Laboruntersuchungen. Seit über zehn Jahren veröffentlicht das IPF in Zusammenarbeit mit anerkannten Experten Broschüren und Faltblätter zu einzelnen Krankheiten und deren Früherkennung. Diese Veröffentlichungen können kostenlos angefordert werden. Das IPF wird vom Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) unterstützt. Seine Neutralität wird durch einen wissenschaftlichen Beirat gewährleistet, dem renommierte Mediziner angehören. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.vorsorge-online.de.

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